Ökoprojekt MobilSpiel e.V.

Netzwerk-Treffen Umweltbildung

Regionales Vernetzungstreffen der Akteure der Umweltbildung/BNE

Die Akteure des Netzwerks Umweltbildung in und um München treffen sich zweimal jährlich bei den Netzwerk-Treffen Umweltbildung. Mitglieder sind Kolleginnen und Kollegen aus Bildungseinrichtungen, Verbänden, Institutionen, Initiativen und Verwaltung, sowie selbständig Tätige aus München und der Region mit den Schwerpunkten Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Referent*innen stellen innovative Projekte für eine gute Praxis der Bildung für nachhaltige Entwicklung vor. Neue Theorien, Tendenzen und Entwicklungen werden aufgezeigt, Termine bekannt gegeben. Dabei ist Zeit für fachlichen Austausch und gegenseitiges Kennenlernen. Die Netzwerk-Treffen Umweltbildung sind auch ideal für EinsteigerInnen und dienen der Bekanntmachung neuer Aktivitäten.

37. Netzwerk-Treffen Umweltbildung am 16. März 2017

Vom kritischen Konsum zur politischen Einmischung Bildung für nachhaltige Entwicklung und gesellschaftspolitisches Engagement

Bildung für nachhaltige Entwicklung hat zum Ziel, Menschen zur Gestaltung nachhaltiger Entwicklung zu befähigen. Häufig zielen Bildungsprojekte eher auf Veränderungen persönlicher Lebensstile und Konsummuster. Doch viele grundlegende Veränderungen lassen sich nur politisch bewirken und drängende Herausforderungen wie der Klimawandel erfordern schnelles Handeln. Wie kann Bildung für nachhaltige Entwicklung Handlungsoptionen aufzeigen, die insbesondere junge Menschen dazu anregen, sich kritisch mit gesellschaftspolitischen Fragen auseinanderzusetzen und  aktiv zu werden? Franziska Buch vom Umweltinstitut München stellt vor, welche Bedeutung politische Teilhabe hat, in welchen Formen sie stattfinden kann und zeigt an Beispielen, was sie bewirkt.  Vertreter*innen eines Jugendumweltverbands schildern, wofür sie stehen und wie sie sich einmischen. Wir diskutieren, wie wir in der Bildungsarbeit die Voraussetzungen für Selbstermächtigung und gesellschaftspolitisches Engagement schaffen können.

38. Netzwerk-Treffen Umweltbildung am 19. Oktober 2017

Globale Gerechtigkeit als Perspektive der Bildung für nachhaltige Entwicklung

„Es geht uns zu gut“ - mit dem Slogan soll deutlich gemacht werden, dass unser Überfluss Menschen
in anderen Regionen der Welt die Lebensgrundlage raubt. Globale Gerechtigkeit ist eines der beiden
Leitmotive der Agenda 2030, die zugleich eine hochwertige Bildung für alle Menschen fordert. Denn
dank ihrer transformativen Kraft ist Bildung der entscheidende Faktor, um individuelle und gesellschaftliche Veränderungen hin zu einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten. Brauchen wir dazu eine Neuausrichtung unserer Bildungskonzepte? Wie nimmt Bildung für nachhaltige Entwicklung
komplexe globale Fragestellungen in den Blick? Wie schaffen wir es, aus vorhandenen Denkmustern
herauszukommen und globale Gerechtigkeit in Bildungsprozessen stärker zu thematisieren, und den
Teilnehmenden neue Perspektiven und eigene Handlungsoptionen zu eröffnen? Diese Fragen wollen
wir beim Netzwerk-Treffen beleuchten und anhand von Praxisbeispielen unsere Bildungsarbeit weiter
entwickeln.

Netzwerk-Treffen 2017

Termin 1: 16.03.2017, 17-20 Uhr

Thema: Vom kritischen Konsum zur politischen Einmischung Bildung für nachhaltige Entwicklung und gesellschaftspolitisches Engagement

  • Termin 2: 19.10.2017, 17-20 Uhr
  • Thema: Globale Gerechtigkeit als Perspektive der Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Ort: Ökologisches Bildungszentrum,
  • Englschalkinger Str. 166, 81927 München

Leitung: Steffi Kreuzinger

Kosten: kostenfrei

Fotos: Ökoprojekt MobilSpiel e.V.

Foto: Ökoprojekt MobilSpiel e.V.