Ökoprojekt MobilSpiel e.V.

Konsum von Kleidung

Anziehend - mit Kleidung die Welt fairändern!

Schulklassenprojekt der ökonomischen Verbraucherbildung für Jugendliche und junge Erwachsene

Das zweitägige Schulprojekt ermöglicht Einblicke hinter die Kulissen der Bekleidungs- und Modeindustrie. Jugendliche lernen entsprechende Berufe kennen, reflektieren ihr eigenes Konsumverhalten und erhalten Impulse für einen nachhaltigen Umgang mit Kleidung. In Kooperation mit HEi – Haus der Eigenarbeit, Berufliches Schulzentrum Alois Senefelder, Bildung trifft Entwicklung und Oxfam München.

Das Projekt wendet sich an Mittel- und Realschulen und Gymnasien.

Im Blog "mit-kleidung-die-welt-fairaendern" werden aktuelle Infos zum Thema Kleidung und fairer Handel eingestellt und kreative Tipps gegeben, wie man seine alten Klamotten aufpeppen kann.

 

Hier können sie sich auch ein paar Erklärvideos zum Thema fairer Kleiderkonsum anschauen, die innerhalb der Projekte mit der Methode der Bildlegetechnik entstanden sind:

Der wahre Preis unserer Kleidung

(9. bis 11. Jgst. des Luisengymnasiums)

Umweltbilanz der Jeans 1 (11. bis 13. Jgst. der Anita-Augspurg Berufsoberschule Sozialwesen und Gesundheit)

Umweltbilanz der Jeans 2 (9. bis 11. Jgst. des Luisengymnasiums)

 

Baumwolle und Gentechnik 1 (9. bis 11. Jgst. des Luisengymnasiums)

Baumwolle und Gentechnik 2 (11. bis 13. Jgst. der Anita-Augspurg Berufsoberschule Sozialwesen und Gesundheit)

Textilsiegel (9. bis 11. Jgst. des Luisengymnasiums)

Konsum von Kleidung und die SDGs

Die meisten der Kleidungsstücke, die hier gekauft werden, haben einen langen Weg hinter sich: Für die Herstellung einer Jeans wird z.B. Baumwolle in Indien gepflückt, auf den Philippinen zu Garn versponnen, in Taiwan wird das Garn gefärbt, in Polen wird der Stoff gewebt, in Bangladesch wird die Hose genäht und in China verschönert. Die langen Transportwege sind eine erhebliche Belastung für unsere Umwelt, da bei der Verschiffung oder dem Transport mit LKWs oder Flugzeugen extrem viele klimaschädliche Abgase entstehen. Hinzu kommt, dass die Arbeiter*innen in vielen Ländern unter schlechten Bedingungen (z.B. lange Arbeitszeiten, keine Schutzkleidung) in den Fabriken arbeiten. Aktuell leben ca. 11% der Weltbevölkerung in Verhältnissen extremer Armut – auch in der Textilindustrie verdienen sehr viele Menschen sehr wenig Geld. Oftmals so wenig, dass sie ihren und den Lebensunterhalt ihrer Familie damit nur schwer bestreiten können. Um dem entgegenzuwirken, gibt es eine Reihe von Handlungsalternativen: z.B. Kleidung mit Freunden tauschen, in Secondhandläden einkaufen
oder alte Kleidung „upcyceln“ (z.B. bedrucken oder anderweitig umgestalten). Auch beim Kauf von Textilien gibt es verschiedene Siegel (Bio und Fairtrade), die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Fotos: Severin Vogl

Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene

Projekttermine: nach Anfrage

Dauer pro Klasse: 2 Projekttage

Kosten: € 3,50 pro Schüler*in

Kontakt und Anmeldung: Jutta Steigerwald, Tel: 089 76991728, jutta.steigerwald(at)mobilspiel.de

Materialverleih:

Unseren Kleiderschrank mit unterschiedlichen Lernstationen sowie unsere Ausstellung "Anziehend - mit Kleidung die Welt fairändern" können Sie bei uns auf Anfrage für Ihre Einrichtung entleihen.

Mit unserem Projekt zum Thema Kleidung wirken wir mit bei der Umsetzung folgender SDGs:

 

Ziel 1: Armut beenden

Armut in allen ihren Formen und überall beenden.

 

Ziel 12: Kritischer Konsum

Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen.